Ich veröffentliche hier auch Texte und Meinungen anderer und hoffe, sie und ihre Anliegen so unterstützen zu können!
Sehr geehrter Herr LHSTV Haider!
Ich beziehe mich auf Ihre Wahlwerbung “Wollen Sie auch mehr Gerechtigkeit für Frauen?”
Die Gleichberechtigung der Frauen wird seit Jahren zerkaut, in dieser Hinsicht wurde auch schon viel erreicht, aber dem nicht genug, sollen Frauen wo sie keinen Vorteil gegenüber Männern haben zumindest gleichgestellt werden.
Ein beliebtes Thema sind auch die alleinerziehenden Mütter und wieviele davon an der Armutsgrenze leben ohne dabei die unterhaltspflichtigen Männer (die durchaus Wählerpotential hätten) auch nur einmal zu erwähnen.
Wenn ich mich in meinem Bekannten und Verwandtenkreis umsehe, dann sieht man doch sehr deutlich, das der überwiegende Großteil der alleinerziehenden Mütter finanziell um einiges besser gestellt sind als die unterhaltspflichtigen Männer.
Förderungen wie zb die Wohnbeihilfe bleiben einem alleinstehenden unterhaltspflichtigen Mann verwährt, weil man in solchen Angelegenheiten immer vom Nettogehalt, ohne Berücksichtigung bzw. sehr geringen Berücksichtigung der Unterhaltszahlungen ausgeht.Da stell ich mir die Frage wo die Gerechtigkeit für Männer bleibt!?
Wenn ich von meinem Nettogehalt den Unterhalt für meine 3 Kinder abziehe (ich bin übrigens unschuldig Geschieden) bleiben mir sage und schreibe € 510,- / Monat, davon soll “Mann” noch Miete bezahlen und Leben können!
Im vergleich dazu darf meine Exfrau mit ihrem Teilzeitjob über ein monatliches Einkommen von € 2.260,- (Gehalt, Kinderbeihilfe, Unterhalt) verfügen und dazu kommt dann noch die Wohnbeihilfe da sie ja nur € 700,- Nettogehalt bezieht! Gerecht?
Und weiter geht es in Obsorge Angelegenheiten, als leiblicher Vater habe ich kein Mitbestimmungsrecht da die Mutter die alleinige Obsorge hat. Die Kindesmutter entscheidet willkürlich ob und wie oft ich als Vater meine Kinder sehen darf, Gerichtsbeschlüsse die das Besuchsrecht regeln kosten den Vätern viel Geld und werden von vielen Müttern ignoriert, da sie keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten haben.
Als Vater ist man machtlos, stell man einen Antrag auf gemeinsame Obsorge, muss die Kindesmutter zustimmen, sonst ist man chancenlos, hier spricht quasi die Mutter das Urteil, ganz zu schweigen von der alleinige Obsorge für seine Kinder, diese ist für einen Vater so gut wie unerreichbar. Jugendwohlfahrt und Gerichte sind in diesen Fällen die Apparate der Mütter!
Hingegen werden den Stiefvätern immer mehr Rechte eingeräumt, dies ist eine weitere Demütigung für alle leiblichen Väter und eine absolute Ungerechtigkeit!
Tausende Väter leiden unter willkürlichen Kindesentzug durch die Mutter und die Machtlosigkeit durch unsere Gesetzeslage, und viele Tausende Väter die um ihre Existenz kämpfen kommen noch hinzu!
Bisher hat sich noch keine Partei in Österreich um dieses Thema angenommen, doch zumindest bei den Wahlen würden die Stimmen der Väter zählen!
Mit freundlichen Grüßen
